Barrierefrei umbauen: Förderungen und Zuschüsse im Überblick

Zuschuss barrierefreier Umbau

Du möchtest dein Zuhause barrierefrei umbauen und fragst dich, wie du die notwendigen finanziellen Mittel dafür aufbringen kannst? Die gute Nachricht ist: Es gibt zahlreiche Förderungen und Zuschüsse, die dich bei der Umsetzung unterstützen, um dir mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität zu ermöglichen.

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Warum Barrierefreiheit im eigenen Zuhause wichtig ist

Ein barrierefreies Zuhause ist mehr als nur ein Trend – es ist eine Investition in deine Zukunft und Lebensqualität. Wenn du oder ein Familienmitglied Mobilitätseinschränkungen hat, sei es altersbedingt, durch Krankheit oder Unfall, wird die Bewältigung alltäglicher Aufgaben schnell zur Herausforderung. Ein umgebautes Zuhause ermöglicht es dir, länger selbstständig und sicher in deinen eigenen vier Wänden zu leben, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Dies steigert nicht nur dein Wohlbefinden, sondern entlastet auch pflegende Angehörige.

Die wichtigsten Förderquellen im Überblick

Um dir den Einstieg in die Welt der Förderungen zu erleichtern, haben wir die relevantesten Anlaufstellen und Programme für dich zusammengetragen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die verfügbaren Mittel aus verschiedenen Quellen stammen können, darunter staatliche Programme, Krankenkassen, Pflegeversicherungen und manchmal auch kommunale oder landesspezifische Initiativen.

Staatliche Förderungen – KfW und BAFA

Der Staat spielt eine zentrale Rolle bei der Förderung barrierefreier Umbauten. Hier sind vor allem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wichtige Ansprechpartner.

  • KfW – Kredite und Zuschüsse für altersgerechtes Umbauen: Die KfW bietet attraktive Förderprogramme an, die dir helfen, dein Zuhause altersgerecht und damit barrierefrei zu gestalten. Ein zentrales Programm ist die „Altersgerechte Umbauten“ (Kredit 159), das zinsgünstige Kredite für bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren bereitstellt. Dazu gehören beispielsweise der Einbau von Rampen, die Verbreiterung von Türen, der Umbau von Bädern oder der Einbau eines Treppenlifts. Es gibt auch Zuschüsse, beispielsweise das Programm „Zuschuss 455 – Barrierefreiheit“ (bis Ende 2021) für spezifische Maßnahmen, hier lohnt es sich, die aktuellen Programme auf der KfW-Website zu prüfen, da sich Angebote ändern können.
  • BAFA – Energieeffizienz und Heizungstausch mit Barrierefreiheit: Während das BAFA primär für Energieeffizienz und erneuerbare Energien zuständig ist, können Förderungen für den Heizungstausch oder Dämmmaßnahmen indirekt zur Barrierefreiheit beitragen, indem sie beispielsweise den Einbau bodengleicher Duschen erleichtern, wenn gleichzeitig die Heizungsrohre erneuert werden. Informiere dich gezielt, ob deine geplanten Maßnahmen mit anderen energetischen Sanierungen kombiniert werden können, um zusätzliche Fördermöglichkeiten zu nutzen.

Pflegeversicherungen – der Pflegegrad als Schlüssel

Wenn eine Person pflegebedürftig ist und bereits ein Pflegegrad anerkannt wurde, sind die Leistungen der Pflegeversicherung eine der wichtigsten Finanzierungsquellen. Die Pflegeversicherung kann dich finanziell bei wohnumfeldverbessernden Maßnahmen unterstützen.

  • Zuschuss der Pflegekasse: Nach § 40 SGB XI können Versicherte, bei denen ein Pflegegrad 1 bis 5 anerkannt wurde, einen Zuschuss zu wohnumfeldverbessernden Maßnahmen beantragen. Dieser Zuschuss beträgt bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme und Person. Dies gilt für Umbauten, die dazu dienen, die Selbstständigkeit in der eigenen Wohnung zu erhalten oder wiederherzustellen. Typische Maßnahmen, die hier gefördert werden, sind:
    • Einbau von Rampen
    • Umbaumaßnahmen im Bad (z.B. bodengleiche Duschen, Haltegriffe, erhöhte Toiletten)
    • Anschaffung von Liften (z.B. Treppenlifte)
    • Türverbreiterungen
    • Umgestaltung von Küchen
  • Antragstellung: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme bei deiner zuständigen Pflegekasse eingereicht werden. Oft ist ein ärztliches Gutachten oder eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) der Krankenkassen erforderlich, um die Notwendigkeit der Umbauten zu bestätigen.

Krankenkassen – Hilfsmittel und vorübergehende Unterstützung

Deine Krankenkasse kann ebenfalls eine Rolle spielen, insbesondere wenn es um die Finanzierung von Hilfsmitteln geht, die im Rahmen eines barrierefreien Umbaus benötigt werden.

  • Hilfsmittelverordnung: Hilfsmittel wie Rollstühle, Gehhilfen, angepasste Essbestecke oder auch spezielle Duschhocker können von deiner Krankenkasse bezahlt oder bezuschusst werden. Dies geschieht in der Regel auf ärztliche Verordnung. Die Krankenkasse prüft, ob das Hilfsmittel zur Linderung von Beschwerden oder zur Ermöglichung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben notwendig ist.
  • Rehabilitationsmaßnahmen: Nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit kann die Krankenkasse auch Rehabilitationsmaßnahmen finanzieren, die dir helfen, deine Mobilität wiederzuerlangen und dich auf das Leben in einem barrierefreien Umfeld vorzubereiten.

Kommunale und Landesspezifische Förderungen

Neben den bundesweiten Programmen gibt es oft auch auf kommunaler oder landesweiter Ebene zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten. Diese sind sehr spezifisch und variieren stark je nach Bundesland und Gemeinde.

  • Lokale Wohnraumberatungsstellen: Viele Städte und Landkreise bieten kostenlose Wohnraumberatungsstellen an. Diese Experten können dir einen Überblick über alle relevanten Förderprogramme in deiner Region geben und dich bei der Antragstellung unterstützen.
  • Landesförderinstitute: Einige Bundesländer haben eigene Förderbanken oder -programme für altersgerechte Umbauten oder die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum. Informiere dich bei deiner Landesregierung oder den entsprechenden Förderinstituten über spezifische Angebote.
  • Wohnungsbaugesellschaften: Wenn du Mieter bist, können auch kommunale oder landeseigene Wohnungsbaugesellschaften Programme zur Barrierefreiheit anbieten oder dich bei der Beantragung von Zuschüssen unterstützen.

Was genau wird gefördert? – Typische Maßnahmen im Überblick

Die Palette der förderfähigen Maßnahmen ist breit gefächert und zielt darauf ab, die wichtigsten Barrieren im Wohnumfeld zu beseitigen. Hier sind einige der häufigsten und relevantesten Maßnahmen:

  • Barrierefreie Sanitärbereiche:
    • Einbau bodengleicher Duschen
    • Anschaffung und Montage von Haltegriffen und Stützgriffen
    • Erhöhung oder Anpassung von Toiletten
    • Einbau von rutschfesten Bodenbelägen
    • Verbreiterung von Badezimmertüren
  • Barrierefreier Zugang und Wege:
    • Einbau von Rampen im Außen- und Innenbereich
    • Schwellenlose Überwindung von Türschwellen
    • Schaffung von Wendeflächen für Rollstühle
    • Einbau von Aufzügen oder Treppenliften
    • Verbreiterung von Eingangstüren und Fluren
  • Barrierefreie Küchen:
    • Absenkbare Arbeitsplatten
    • Leicht erreichbare Oberschränke
    • Ausziehbare Elemente für bessere Erreichbarkeit
    • Angepasste Elektrogeräte
  • Sicherheit und Komfort:
    • Einbau von Notrufsystemen
    • Automatisierte Türöffner
    • Verstellbare Fenster- und Rollladenbedienungen
    • Installation von Gegensprechanlagen mit visueller Anzeige

Deine Checkliste für die Antragstellung

Um den Prozess der Förderantragstellung so reibungslos wie möglich zu gestalten, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Hier sind die wichtigsten Schritte und Unterlagen, die du benötigst:

  1. Bedarfsermittlung: Mache dir genau bewusst, welche Umbauten für dich oder die betroffene Person notwendig sind. Erstelle eine detaillierte Liste der geplanten Maßnahmen.
  2. Beratung in Anspruch nehmen: Suche professionelle Beratung. Dies kann durch eine Wohnraumberatungsstelle, einen Architekten mit Spezialisierung auf Barrierefreiheit oder durch die zuständigen Sachbearbeiter bei den Förderstellen erfolgen.
  3. Angebote einholen: Hole dir für jede geplante Maßnahme mindestens zwei bis drei detaillierte Kostenvoranschläge von qualifizierten Handwerksbetrieben ein. Diese sind für die Antragsstellung unerlässlich.
  4. Förderprogramme identifizieren: Recherchiere gezielt, welche Förderprogramme für deine spezifische Situation in Frage kommen. Nutze die offiziellen Websites der KfW, des BAFA, deiner Krankenkasse und Pflegekasse sowie die Angebote deiner Kommune und deines Bundeslandes.
  5. Antragsformulare ausfüllen: Fülle die Antragsformulare sorgfältig und vollständig aus. Achte auf alle Fristen, insbesondere auf die Regelung, dass die Maßnahme in der Regel erst nach der Genehmigung begonnen werden darf.
  6. Erforderliche Nachweise sammeln: Lege alle notwendigen Dokumente bei, wie z.B. Kostenvoranschläge, ärztliche Gutachten (falls erforderlich), Nachweise über den Pflegegrad, Grundrisse, Fotos des aktuellen Zustands etc.
  7. Antrag einreichen: Reiche den Antrag fristgerecht bei der zuständigen Stelle ein.
  8. Geduld haben: Die Bearbeitung von Förderanträgen kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Bleibe geduldig und frage gegebenenfalls nach dem Bearbeitungsstand.
  9. Umsetzung und Abrechnung: Nach Erhalt der Zusage kannst du mit den Umbauten beginnen. Bewahre alle Rechnungen und Zahlungsnachweise sorgfältig auf, da diese für die Endabrechnung und Auszahlung der Förderung benötigt werden.
Förderquelle Art der Förderung Typische Zielgruppe Beispiele für Maßnahmen Maximale Förderhöhe (Beispielhaft)
KfW (Kredit) Zinsgünstiger Kredit Private Bauherren und Immobilieneigentümer (unabhängig vom Alter/Pflegegrad) Barrierefreiheit im Neubau und in der Bestandssanierung (Rampen, Lifts, Türverbreiterungen, Badumbauten) Bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit (variiert je nach Programm)
Pflegekasse Zuschuss Personen mit anerkanntem Pflegegrad (1-5) Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (boden­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­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Du möchtest dein Zuhause barrierefrei umbauen und fragst dich, wie du die notwendigen finanziellen Mittel dafür aufbringen kannst? Die gute Nachricht ist: Es gibt zahlreiche Förderungen und Zuschüsse, die dich bei der Umsetzung unterstützen, um dir mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität zu ermöglichen.

Warum Barrierefreiheit im eigenen Zuhause wichtig ist

Ein barrierefreies Zuhause ist mehr als nur ein Trend – es ist eine Investition in deine Zukunft und Lebensqualität. Wenn du oder ein Familienmitglied Mobilitätseinschränkungen hat, sei es altersbedingt, durch Krankheit oder Unfall, wird die Bewältigung alltäglicher Aufgaben schnell zur Herausforderung. Ein umgebautes Zuhause ermöglicht es dir, länger selbstständig und sicher in deinen eigenen vier Wänden zu leben, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Dies steigert nicht nur dein Wohlbefinden, sondern entlastet auch pflegende Angehörige.

Die wichtigsten Förderquellen im Überblick

Um dir den Einstieg in die Welt der Förderungen zu erleichtern, haben wir die relevantesten Anlaufstellen und Programme für dich zusammengetragen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die verfügbaren Mittel aus verschiedenen Quellen stammen können, darunter staatliche Programme, Krankenkassen, Pflegeversicherungen und manchmal auch kommunale oder landesspezifische Initiativen.

Staatliche Förderungen – KfW und BAFA

Der Staat spielt eine zentrale Rolle bei der Förderung barrierefreier Umbauten. Hier sind vor allem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wichtige Ansprechpartner.

  • KfW – Kredite und Zuschüsse für altersgerechtes Umbauen: Die KfW bietet attraktive Förderprogramme an, die dir helfen, dein Zuhause altersgerecht und damit barrierefrei zu gestalten. Ein zentrales Programm ist die „Altersgerechte Umbauten“ (Kredit 159), das zinsgünstige Kredite für bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren bereitstellt. Dazu gehören beispielsweise der Einbau von Rampen, die Verbreiterung von Türen, der Umbau von Bädern oder der Einbau eines Treppenlifts. Es gibt auch Zuschüsse, beispielsweise das Programm „Zuschuss 455 – Barrierefreiheit“ (bis Ende 2021) für spezifische Maßnahmen, hier lohnt es sich, die aktuellen Programme auf der KfW-Website zu prüfen, da sich Angebote ändern können.
  • BAFA – Energieeffizienz und Heizungstausch mit Barrierefreiheit: Während das BAFA primär für Energieeffizienz und erneuerbare Energien zuständig ist, können Förderungen für den Heizungstausch oder Dämmmaßnahmen indirekt zur Barrierefreiheit beitragen, indem sie beispielsweise den Einbau bodengleicher Duschen erleichtern, wenn gleichzeitig die Heizungsrohre erneuert werden. Informiere dich gezielt, ob deine geplanten Maßnahmen mit anderen energetischen Sanierungen kombiniert werden können, um zusätzliche Fördermöglichkeiten zu nutzen.

Pflegeversicherungen – der Pflegegrad als Schlüssel

Wenn eine Person pflegebedürftig ist und bereits ein Pflegegrad anerkannt wurde, sind die Leistungen der Pflegeversicherung eine der wichtigsten Finanzierungsquellen. Die Pflegeversicherung kann dich finanziell bei wohnumfeldverbessernden Maßnahmen unterstützen.

  • Zuschuss der Pflegekasse: Nach § 40 SGB XI können Versicherte, bei denen ein Pflegegrad 1 bis 5 anerkannt wurde, einen Zuschuss zu wohnumfeldverbessernden Maßnahmen beantragen. Dieser Zuschuss beträgt bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme und Person. Dies gilt für Umbauten, die dazu dienen, die Selbstständigkeit in der eigenen Wohnung zu erhalten oder wiederherzustellen. Typische Maßnahmen, die hier gefördert werden, sind:
    • Einbau von Rampen
    • Umbaumaßnahmen im Bad (z.B. bodengleiche Duschen, Haltegriffe, erhöhte Toiletten)
    • Anschaffung von Liften (z.B. Treppenlifte)
    • Türverbreiterungen
    • Umgestaltung von Küchen
  • Antragstellung: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme bei deiner zuständigen Pflegekasse eingereicht werden. Oft ist ein ärztliches Gutachten oder eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) der Krankenkassen erforderlich, um die Notwendigkeit der Umbauten zu bestätigen.

Krankenkassen – Hilfsmittel und vorübergehende Unterstützung

Deine Krankenkasse kann ebenfalls eine Rolle spielen, insbesondere wenn es um die Finanzierung von Hilfsmitteln geht, die im Rahmen eines barrierefreien Umbaus benötigt werden.

  • Hilfsmittelverordnung: Hilfsmittel wie Rollstühle, Gehhilfen, angepasste Essbestecke oder auch spezielle Duschhocker können von deiner Krankenkasse bezahlt oder bezuschusst werden. Dies geschieht in der Regel auf ärztliche Verordnung. Die Krankenkasse prüft, ob das Hilfsmittel zur Linderung von Beschwerden oder zur Ermöglichung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben notwendig ist.
  • Rehabilitationsmaßnahmen: Nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit kann die Krankenkasse auch Rehabilitationsmaßnahmen finanzieren, die dir helfen, deine Mobilität wiederzuerlangen und dich auf das Leben in einem barrierefreien Umfeld vorzubereiten.

Kommunale und Landesspezifische Förderungen

Neben den bundesweiten Programmen gibt es oft auch auf kommunaler oder landesweiter Ebene zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten. Diese sind sehr spezifisch und variieren stark je nach Bundesland und Gemeinde.

Zuschuss barrierefreier Umbau
  • Lokale Wohnraumberatungsstellen: Viele Städte und Landkreise bieten kostenlose Wohnraumberatungsstellen an. Diese Experten können dir einen Überblick über alle relevanten Förderprogramme in deiner Region geben und dich bei der Antragstellung unterstützen.
  • Landesförderinstitute: Einige Bundesländer haben eigene Förderbanken oder -programme für altersgerechte Umbauten oder die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum. Informiere dich bei deiner Landesregierung oder den entsprechenden Förderinstituten über spezifische Angebote.
  • Wohnungsbaugesellschaften: Wenn du Mieter bist, können auch kommunale oder landeseigene Wohnungsbaugesellschaften Programme zur Barrierefreiheit anbieten oder dich bei der Beantragung von Zuschüssen unterstützen.

Was genau wird gefördert? – Typische Maßnahmen im Überblick

Die Palette der förderfähigen Maßnahmen ist breit gefächert und zielt darauf ab, die wichtigsten Barrieren im Wohnumfeld zu beseitigen. Hier sind einige der häufigsten und relevantesten Maßnahmen:

  • Barrierefreie Sanitärbereiche:
    • Einbau bodengleicher Duschen
    • Anschaffung und Montage von Haltegriffen und Stützgriffen
    • Erhöhung oder Anpassung von Toiletten
    • Einbau von rutschfesten Bodenbelägen
    • Verbreiterung von Badezimmertüren
  • Barrierefreier Zugang und Wege:
    • Einbau von Rampen im Außen- und Innenbereich
    • Schwellenlose Überwindung von Türschwellen
    • Schaffung von Wendeflächen für Rollstühle
    • Einbau von Aufzügen oder Treppenliften
    • Verbreiterung von Eingangstüren und Fluren
  • Barrierefreie Küchen:
    • Absenkbare Arbeitsplatten
    • Leicht erreichbare Oberschränke
    • Ausziehbare Elemente für bessere Erreichbarkeit
    • Angepasste Elektrogeräte
  • Sicherheit und Komfort:
    • Einbau von Notrufsystemen
    • Automatisierte Türöffner
    • Verstellbare Fenster- und Rollladenbedienungen
    • Installation von Gegensprechanlagen mit visueller Anzeige

Deine Checkliste für die Antragstellung

Um den Prozess der Förderantragstellung so reibungslos wie möglich zu gestalten, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Hier sind die wichtigsten Schritte und Unterlagen, die du benötigst:

  1. Bedarfsermittlung: Mache dir genau bewusst, welche Umbauten für dich oder die betroffene Person notwendig sind. Erstelle eine detaillierte Liste der geplanten Maßnahmen.
  2. Beratung in Anspruch nehmen: Suche professionelle Beratung. Dies kann durch eine Wohnraumberatungsstelle, einen Architekten mit Spezialisierung auf Barrierefreiheit oder durch die zuständigen Sachbearbeiter bei den Förderstellen erfolgen.
  3. Angebote einholen: Hole dir für jede geplante Maßnahme mindestens zwei bis drei detaillierte Kostenvoranschläge von qualifizierten Handwerksbetrieben ein. Diese sind für die Antragsstellung unerlässlich.
  4. Förderprogramme identifizieren: Recherchiere gezielt, welche Förderprogramme für deine spezifische Situation in Frage kommen. Nutze die offiziellen Websites der KfW, des BAFA, deiner Krankenkasse und Pflegekasse sowie die Angebote deiner Kommune und deines Bundeslandes.
  5. Antragsformulare ausfüllen: Fülle die Antragsformulare sorgfältig und vollständig aus. Achte auf alle Fristen, insbesondere auf die Regelung, dass die Maßnahme in der Regel erst nach der Genehmigung begonnen werden darf.
  6. Erforderliche Nachweise sammeln: Lege alle notwendigen Dokumente bei, wie z.B. Kostenvoranschläge, ärztliche Gutachten (falls erforderlich), Nachweise über den Pflegegrad, Grundrisse, Fotos des aktuellen Zustands etc.
  7. Antrag einreichen: Reiche den Antrag fristgerecht bei der zuständigen Stelle ein.
  8. Geduld haben: Die Bearbeitung von Förderanträgen kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Bleibe geduldig und frage gegebenenfalls nach dem Bearbeitungsstand.
  9. Umsetzung und Abrechnung: Nach Erhalt der Zusage kannst du mit den Umbauten beginnen. Bewahre alle Rechnungen und Zahlungsnachweise sorgfältig auf, da diese für die Endabrechnung und Auszahlung der Förderung benötigt werden.
Förderquelle Art der Förderung Typische Zielgruppe Beispiele für Maßnahmen Maximale Förderhöhe (Beispielhaft)
KfW (Kredit) Zinsgünstiger Kredit Private Bauherren und Immobilieneigentümer (unabhängig vom Alter/Pflegegrad) Barrierefreiheit im Neubau und in der Bestandssanierung (Rampen, Lifts, Türverbreiterungen, Badumbauten) Bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit (variiert je nach Programm)
Pflegekasse Zuschuss Personen mit anerkanntem Pflegegrad (1-5) Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (bodengleiche Duschen, Haltegriffe, Rampen, Türverbreiterungen) Bis zu 4.000 Euro pro Person/Maßnahme
Krankenkasse Kostenübernahme / Zuschuss für Hilfsmittel Personen mit ärztlich festgestellter Notwendigkeit Rollstühle, Gehhilfen, Duschhocker, angepasste Hilfsmittel Individuell, abhängig vom Hilfsmittel und dessen Notwendigkeit
Regionale Förderprogramme Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen Je nach Programm: Ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Familien Spezifisch je nach Region und Programm (oft kombiniert mit anderen Förderungen) Variiert stark, oft als Ergänzung zu anderen Mitteln

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FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Barrierefrei umbauen: Förderungen und Zuschüsse im Überblick

Welchen Pflegegrad benötige ich für Förderungen der Pflegekasse?

Für die wohnumfeldverbessernden Maßnahmen der Pflegekasse ist ein anerkannter Pflegegrad (1 bis 5) die entscheidende Voraussetzung. Je höher der Pflegegrad, desto eher wird die Notwendigkeit der Umbaumaßnahmen zur Erhaltung der Selbstständigkeit anerkannt.

Muss ich die Maßnahmen vor der Antragstellung beauftragen?

In der Regel gilt die Regelung, dass die beabsichtigten Maßnahmen erst nach der Genehmigung des Förderantrags begonnen werden dürfen. Es ist daher unerlässlich, den Antrag rechtzeitig vor der Beauftragung von Handwerkern und dem Kauf von Materialien einzureichen.

Kann ich auch als Mieter Förderungen für Umbauten erhalten?

Ja, auch als Mieter hast du Anspruch auf bestimmte Förderungen, insbesondere über die Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Hierfür ist jedoch die Zustimmung deines Vermieters erforderlich. Manche Vermieter sind auch bereit, sich an den Kosten zu beteiligen oder die Umbauten selbst vorzunehmen, wenn dies den Wert der Immobilie steigert.

Was passiert, wenn die Kosten höher sind als die bewilligte Förderung?

Die meisten Förderungen decken nur einen Teil der Gesamtkosten ab. Es ist wichtig, dass du die Differenz aus eigenen Mitteln, anderen Förderungen oder Krediten finanzieren kannst. Plane deine Finanzen sorgfältig und kalkuliere eventuelle Mehrkosten mit ein.

Wie lange dauert die Bearbeitung eines Förderantrags?

Die Bearbeitungszeiten können je nach Förderstelle und Art des Antrags stark variieren. Rechne mit mehreren Wochen bis Monaten. Es ist ratsam, frühzeitig mit der Antragstellung zu beginnen und bei Nachfragen geduldig zu sein.

Kann ich verschiedene Förderungen kombinieren?

Ja, in vielen Fällen ist die Kombination verschiedener Förderprogramme möglich und sogar sinnvoll, um die finanzielle Belastung zu minimieren. Informiere dich jedoch immer bei den jeweiligen Förderstellen über die Kombinierbarkeit der Mittel, da es hier Einschränkungen geben kann.

Wer berät mich kostenlos zu Barrierefreiheit und Förderungen?

Viele Städte und Landkreise bieten kostenlose Wohnraumberatungsstellen an. Auch Verbraucherzentralen oder gemeinnützige Organisationen, die sich mit dem Thema Alter und Pflege befassen, können erste Anlaufstellen für kostenlose Beratungen sein.

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